Insolvenzverwalter, Fonds o. a. fordern Rückzahlung von Ausschüttungen nach 172 HGB?

Zahlen Sie keine Ausschüttungen zurück!
(jedenfalls nicht ohne vorherige Prüfung)

UNVERBINDLICH

Erstbewertung

Zur individuellen, unverbindlichen und persönlichen Erstberatung benötigen wir einige Unterlagen und Informationen.

  • Erwerbsvertrag über Ihre Kapitalanlage (bei Fonds und Genussrechten: Zeichnungs- bzw. Beitrittsschein; bei Immobilien Kaufvertrag bzw. Kaufangebot und Kaufannahme; Antragsformular, usw.)
  • ggf. Darlehensvertrag mit dem Ihre Kapitalanlage fremdfinanziert wurde
  • ggf. Kopie der Privat-Rechtsschutzversicherungspolice
  • bei Ausschüttungsthematik: Anspruchsschreiben des Insolvenzverwalters, der Bank oder des Fonds
  • ggf. Zeichnungsschein der Kapitalerhöhung (oder der sonstigen Kapitalmaßnahme

Weitere Informationen unter:

https://ausschuettungsrueckforderung.de/#erstbewertung

Gute Nachrichten für Anleger

Urteil: Anleger können herausverlangte Ausschüttungen von Insolvenzverwaltern zurückverlangen.

Bekanntlich fordern (nicht nur, aber vor allem) Insolvenzverwalter von Anlegern die Rückzahlung von Ausschüttungen. Dass diese abgewehrt werden können, wurde bereits vielfach vor Land- und Oberlandesgerichten gezeigt. Wir kennen die Anwälte, die das schaffen.

Die Mehrzahl der Anleger zahlt allerdings auf erste Zahlungsaufforderung durch den Insolvenzverwalter in Unkenntnis der Rechtsprechung zurück.

Nun wurden erstmals Insolvenzverwalter zur Rückzahlung an eine Anlegerin verurteilt. Hintergrund war, dass eine Anlegerin einer Zahlungsaufforderung von Insolvenzverwaltern folgte und die geforderten Ausschüttungen zurückzahlte. Die Anlegerin verklagte später die Insolvenzverwalter auf Rückerstattung der Ausschüttungen und bekam Recht. Die Verwalter müssen nun zahlen und auch die Kosten des Gerichtsverfahrens tragen.

Der von dem Gericht entschiedene Fall ist auf einige, im Einzelnen zu prüfende Schiffsfonds übertragbar.
Es sind weitere Fonds bekannt, bei denen Rückzahlungen an Anleger anstehen. Dies wird u.a. Thema auf einer Tagung für Anleger, an der u.a. ein BGH-Richter Rede und Antwort stehen wird. Informationen dazu unter http://www.ausschuettungsrueckforderung.de

Johann Tillich
Vorstand

Wichtige Information über Sedat Tasci

Herr Sedat Tasci ist seit längerem kein Mitarbeiter des Insolvenz-Fach-Center e. V.mehr.

Wir warnen dringend davor, bei ihm ein Insolvenzverfahren durchführen zu lassen, da keine staatliche Anerkennung besteht.

Mittlerweile mussten wir feststellen, dass Herr Tasci Schuldner, die beim Insolvenz-Fach-Center e. V. um Hilfe angerufen haben, zu einem Rechtsanwalt schleppt und überhöhte Gebühren verlangt.

Dieses Vorgehen dulden wir nicht. Wir recherchieren in diesen Fällen weiter und bitten alle, die beim IFC e. V. angerufen haben und von Herrn Tasci mit hohen Zahlungen abgezockt und zu einem Rechtsanwalt vermittelt wurden, sich bei uns zu melden.

Wir prüfen bereits strafrechtliche Schritte.

Johann Tillich

Vorstand

Die Pfändungstabelle

Die Pfändungstabelle

Die Pfändungstabelle (gesetzlich verankert im §850c ZPO) regelt sämtliche Pfändungsfreigrenzen bei laufenden Einkünften.

Sie gibt darüber Aufschluss, welcher Teil des Nettoeinkommens bei Schuldnern z.B. über eine Lohn- oder Gehaltspfändung gepfändet werden kann.

Der Grundfreibetrag liegt seit dem 01.07.2017 bei € 1.139,99 für eine Einzelperson. Dieser zur Sicherung des Lebensunterhaltes dienende unpfändbare Betrag erhöht sich durch Unterhaltspflichten gegenüber Kindern oder geringfügig verdienenden Ehegatten.

Kindergeld ist unpfändbar. Pfändungsfrei ist u.a. auch Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld bis zur Hälfte des monatlichen Einkommens (maximal € 500) und 50% von geleisteten Überstunden.

Die Pfändungstabelle regelt auch den bei einem Insolvenzverfahren abzuführenden Betrag an den Insolvenzverwalter.

Ein Beispiel:

Ein Familienvater, verheiratet, 2 Kinder, ist mit rund € 50.000 überschuldet. Er verdient (netto) € 1.900,– und seine Ehefrau in Teilzeit (netto) € 900,–.

Nach Pfändungstabelle zu § 850 c ZPO sind im (Verbraucher-/Privat-)Insolvenzverfahren monatlich € 40,70 für 5 Jahre abzugeben, gesamt also € 2.442.

Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens genießt der Familienvater Vollstreckungsschutz, an die Gläubiger muss nichts mehr bezahlt werden. Der Schuldner muss bis zur (endgültigen) Erteilung der Restschuldbefreiung „nur“ monatlich den pfändbaren Betrag in Höhe von € 40,70 abgeben.

Die Familie verfügt also im Insolvenzverfahren über folgendes Einkommen zur freien Verfügung:

 

€ 1.900,– Einkommen Ehemann

€ 900,– Einkommen Ehefrau

€ 368,– Kindergeld

————————————–

€ 3.168,– Gesamteinkommen

./. € 40,70 Insolvenzverwalter

—————————————

€ 3.127,30 Einkommen
zur freien Verfügung
(und zur Bestreitung des Lebensunterhalts)

 

Insolvenzberatung München

Macht hier ein Insolvenzverfahren Sinn? Entscheiden Sie selbst, die Antwort liegt auf der Hand.

Die Pfändungstabelle zum Download finden Sie unter Service (klick drauf).

Ausbildung zum Schuldenberater

Leider gibt es bis heute keine staatliche organisierte Ausbildung zum Schuldenberater. Da dies in Zukunft auch nicht zu erwarten ist, starten wir mit der IFC zertifizierten Ausbildung zum Schuldenberater. Der Start der Ausbildung ist im Mai, bzw. Juni geplant. Die Teilnehmerzahl wird auf 10 Teilnehmer begrenzt.

Bewerbungen bitte schriftlich an johann.tillich@insolvenz-fach-center.de.

Johann Tillich

Insolvenz-Fach-Center e. V.

MS „Santa-R Schiffe“ mbH & Co. KG ist insolvent

Die Beteiligungsgesellschaft MS „Santa-R Schiffe“ mbH & Co. KG, die wiederum in sieben Einschiffgesellschaften investierte, befindet sich seit dem 07.05.2014 in der Insolvenz. Insolvent sind auch die Schiffsgesellschaften MS „Santa Rafaela“, MS „Santa Rebecca“, MS „Santa Ricarda“, MS „Santa Roberta“, MS „Santa Romana“, MS „Santa Rosanna“ und MS „Santa Rufina.

Zur Insolvenz der MPC Santa R erhalten wir sehr viele Rückfragen.

Nach Rücksprache mit unserem Anwalt, der die BGH-Entscheidung zu MPC Santa G, das BGH-Urteil zu Sanierungskapital erstritten hat, können wir Sie weiter informieren:

Der BGH hat kürzlich entschieden, dass Anleger bei MPC Santa G-Schiffen (ebenso bei Santa F-Schiffen) keine Ausschüttungen an die Fondsgesellschaft zurückzahlen müssen.
Der BGH hat kürzlich die Frage der Anrechnung von Sanierungszahlungen zu Gunsten der Anleger entschieden (Thematik relevant bei MPC Santa R)
Unser Anwalt führt Gerichtsverfahren gegen TVP und MPC wegen Schadensersatz zur Fehlerhaftigkeit des Sanierungskonzeptes bei MPC Santa-Schiffen. Der Spiegel hatte schon zu der Thematik berichtet.
Der BGH wird in wenigen Wochen (im Februar) eine Insolvenzverwalterklage von Diepenbroick verhandeln.

Wir nennen das gute Nachrichten für Anleger. Das ist die Leistungsbilanz des mit uns kooperierenden Anwalts.

Die Zeitschrift capital berichtet aktuell über Trittbrettfahrer, die Anleger mit Falschinformationen in teure Klageverfahren stürzen. Wir möchten betonen: wir sind GEMEINNÜTZIG und unsere Anwälte haben nachweislich die Rechtsprechung zu Gunsten der Anleger in der Ausschüttungs- und Sanierungsthematik mitgeprägt.

Mit freundlichen Grüßen

Johann Tillich