Wichtige Information über Sedat Tasci

Herr Sedat Tasci ist seit längerem kein Mitarbeiter des Insolvenz-Fach-Center e. V.mehr.

Wir warnen dringend davor, bei ihm ein Insolvenzverfahren durchführen zu lassen, da keine staatliche Anerkennung besteht.

Mittlerweile mussten wir feststellen, dass Herr Tasci Schuldner, die beim Insolvenz-Fach-Center e. V. um Hilfe angerufen haben, zu einem Rechtsanwalt schleppt und überhöhte Gebühren verlangt.

Dieses Vorgehen dulden wir nicht. Wir recherchieren in diesen Fällen weiter und bitten alle, die beim IFC e. V. angerufen haben und von Herrn Tasci mit hohen Zahlungen abgezockt und zu einem Rechtsanwalt vermittelt wurden, sich bei uns zu melden.

Wir prüfen bereits strafrechtliche Schritte.

Johann Tillich

Vorstand

Die Pfändungstabelle

Die Pfändungstabelle

Die Pfändungstabelle (gesetzlich verankert im §850c ZPO) regelt sämtliche Pfändungsfreigrenzen bei laufenden Einkünften.

Sie gibt darüber Aufschluss, welcher Teil des Nettoeinkommens bei Schuldnern z.B. über eine Lohn- oder Gehaltspfändung gepfändet werden kann.

Der Grundfreibetrag liegt seit dem 01.07.2017 bei € 1.139,99 für eine Einzelperson. Dieser zur Sicherung des Lebensunterhaltes dienende unpfändbare Betrag erhöht sich durch Unterhaltspflichten gegenüber Kindern oder geringfügig verdienenden Ehegatten.

Kindergeld ist unpfändbar. Pfändungsfrei ist u.a. auch Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld bis zur Hälfte des monatlichen Einkommens (maximal € 500) und 50% von geleisteten Überstunden.

Die Pfändungstabelle regelt auch den bei einem Insolvenzverfahren abzuführenden Betrag an den Insolvenzverwalter.

Ein Beispiel:

Ein Familienvater, verheiratet, 2 Kinder, ist mit rund € 50.000 überschuldet. Er verdient (netto) € 1.900,– und seine Ehefrau in Teilzeit (netto) € 900,–.

Nach Pfändungstabelle zu § 850 c ZPO sind im (Verbraucher-/Privat-)Insolvenzverfahren monatlich € 40,70 für 5 Jahre abzugeben, gesamt also € 2.442.

Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens genießt der Familienvater Vollstreckungsschutz, an die Gläubiger muss nichts mehr bezahlt werden. Der Schuldner muss bis zur (endgültigen) Erteilung der Restschuldbefreiung „nur“ monatlich den pfändbaren Betrag in Höhe von € 40,70 abgeben.

Die Familie verfügt also im Insolvenzverfahren über folgendes Einkommen zur freien Verfügung:

 

€ 1.900,– Einkommen Ehemann

€ 900,– Einkommen Ehefrau

€ 368,– Kindergeld

————————————–

€ 3.168,– Gesamteinkommen

./. € 40,70 Insolvenzverwalter

—————————————

€ 3.127,30 Einkommen
zur freien Verfügung
(und zur Bestreitung des Lebensunterhalts)

 

Insolvenzberatung München

Macht hier ein Insolvenzverfahren Sinn? Entscheiden Sie selbst, die Antwort liegt auf der Hand.

Die Pfändungstabelle zum Download finden Sie unter Service (klick drauf).

Ausbildung zum Schuldenberater

Leider gibt es bis heute keine staatliche organisierte Ausbildung zum Schuldenberater. Da dies in Zukunft auch nicht zu erwarten ist, starten wir mit der IFC zertifizierten Ausbildung zum Schuldenberater. Der Start der Ausbildung ist im Mai, bzw. Juni geplant. Die Teilnehmerzahl wird auf 10 Teilnehmer begrenzt.

Bewerbungen bitte schriftlich an johann.tillich@insolvenz-fach-center.de.

Johann Tillich

Insolvenz-Fach-Center e. V.

Regelinsolvenz – DER Neustart für Selbständige mit Schulden, auch beim Finanzamt!

Viele Selbstständige haben das gleiche Problem: Endlich läuft das Geschäft, die Einnahmen sind kostendeckend und auch ein anständiger Unternehmerlohn wäre drin.

Eigentlich – wären da nicht die hohen (Alt)-Schulden aus der Anfangszeit – oder die erdrückenden Steuerforderungen vom Finanzamt. Ob Umsatz-, Gewerbe- oder Einkommensteuer, der Fiskus kassiert kräftig ab, häufig auch mit viel zu hohen Schätzungen.

Aus Angst vor dem drohendenden Vollstreckungsbeamten und einer Gewerbeuntersagung werden oft viel zu hohe Ratenzahlungen vereinbart – neue Schulden und Löcher entstehen.

Doch es gibt einen Ausweg aus diesem „Teufelskreis“: Für Selbständige, deren Betrieb tragfähig ist – die also die laufenden Kosten aus ihren Einnahmen „stemmen“ können – ist eine Regelinsolvenz mit Fortführung des laufenden Betriebes oft die beste Lösung. ALLE Schulden – auch die vom Finanzamt – sind „auf einen Schlag“ weg.

Insolvenzberatung München

Die hart verdienten Einnahmen bleiben im eigenen Geldbeutel und versickern nicht in Säumniszuschlägen des Fiskus. Der Druck und die Sorgen um das Geschäft sind weg, es können wieder Investitionen getätigt werden, vielleicht ist sogar der lang ersehnte Urlaub nicht mehr in unerreichbarer Ferne.

Sofort mit Eröffnung des Regelinsolvenzverfahrens haben alle Gläubiger Vollstreckungsverbot und alle laufenden Zwangsvollstreckungsmaßnahmen müssen eingestellt werden. Die Schulden werden bis auf wenige Ausnahmen auf 0 (Null) gesetzt. Und das Beste: Sie können Ihr eigener Chef bleiben!

Dies alles gilt natürlich auch für das Finanzamt. Entgegen der landläufigen Meinung hat das Finanzamt keine Sonderstellung und ist ein Gläubiger wie jeder andere auch, wie ein Mobilfunkanbieter, ein Versandhaus oder eine Bank / Sparkasse. Nur und ausschließlich wenn Sie wegen einer Steuerstraftat nach den §§ 370, 373 oder 374 AO rechtskräftig verurteilt wurden, sind Verbindlichkeiten aus einem Steuerschuldverhältnis von der Restschuldbefreiung ausgenommen.

Welcher Betrag muss monatlich während des Insolvenzverfahrens abgegeben werden?

Dazu Thomas Tillich (Schuldenberatung IHK): „Ein Malermeister, verheiratet, 2 Kinder muss ca. € 100,– monatlich an den Insolvenzverwalter abführen. Dies gilt wohlgemerkt auch bei einem Reingewinn nach Steuern von beispielsweise € 4.000,– im Monat.“

Deshalb der Tipp an alle Selbständigen mit (hohen) Schulden: Lassen Sie sich beraten und überraschen, wie einfach und kostengünstig es oft ist, wieder „durchschnaufen und (neu) durchstarten“  zu können.