Formulare & Downloads


Pfändungstabelle

Die Pfändungstabelle (gesetzlich verankert im §850c ZPO) regelt sämtliche Pfändungsfreigrenzen bei laufenden Einkünften.

Sie gibt darüber Aufschluss, welcher Teil des Nettoeinkommens bei Schuldnern z.B. über eine Lohn- oder  Gehaltspfändung gepfändet werden kann und auch den bei einem Insolvenzverfahren abzuführenden Betrag an den Insolvenzverwalter.

Der Grundfreibetrag liegt seit dem 01.07.2017 bei 1.139,99€ für eine Einzelperson. Dieser zur Sicherung des Lebensunterhaltes dienende unpfändbare Betrag erhöht sich durch Unterhaltspflichten gegenüber Kindern oder geringfügig verdienenden Ehegatten.

Kindergeld ist unpfändbar. Pfändungsfrei ist u.a. auch Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld bis zur Hälfte des monatlichen Einkommens (maximal € 500) und 50% von geleisteten Überstunden.

 

Auskunftsbogen

Bei Ihrem ersten Besuch erfolgt eine sogenannte (selbstverständlich kostenfreie) “Erstberatung”. Sortieren Sie Ihre Unterlagen in einem Ordner nach Gläubigern und zeitlicher Reihenfolge des Schriftverkehrs. Fertigen Sie eine möglichst vollständige Liste an, in der alle Gläubiger und die ungefähre Schuldensumme angegeben ist.

Wenn Sie den Überblick über Ihre Gläubiger verloren haben, können Sie bei der SCHUFA eine kostenlose Selbstauskunft beantragen. Haben Sie in den letzten Jahren die Vermögensauskunft (eidesstattliche Versicherung) abgegeben, erhalten Sie bei Ihrem zuständigen Amtsgericht einen Auszug aus dem Schuldnerverzeichnis.

Damit wir uns einen schnellen Überblick über Ihre Gesamtsituation verschaffen können, bringen Sie bitte idealer Weise zu Ihrem ersten Termin den Auskunftsbogen ausgefüllt mit.  Ihre Daten werden selbstverständlich niemals ohne Ihre Erlaubnis an Dritte weitergeben (Datenschutz).

 

Vollmacht

Um für Sie tätig werden zu können und insbesondere für die Vertretung im (gerichtlichen) Insolvenzverfahren benötigen wir von Ihnen eine unterzeichnete Vollmacht.

 

P-Konto – Erhebungsbogen (für die Bescheinigung für ein Pfändungsschutzkonto)

Gerne stellen wir Ihnen eine Bescheinigung zur Erhöhung der gesetzlichen Pfändungsgrenzen aus.

Dieser Service ist für die erstmalige Bescheinigung für unsere Kunden / Mandanten kostenfrei.

Für weitere Bescheinigungen sowie für Bescheinigungen für Nicht-Kunden / Nicht-Mandanten erheben wir eine Gebühr in Höhe von € 15,– (inkl. MwSt.).

So funktioniert`s: Erhebungsbogen ausdrucken, ausfüllen, ALLE erforderliche Unterlagen zusammenstellen und entweder per

> E-Mail (eingescannte PDF`s, keine anderen Formate) an

info@insolvenz-fach-center.de

> oder per Post an

Insolvenz-Fach-Center e.V. · Trimburgstr. 2 · 81249 München

Bitte beachten Sie, dass wir nur VOLLSTÄNDIG ausgefüllte und mit ALLEN notwendigen Unterlagen versehene Antragsformulare bearbeiten können. Die Bescheinigung erhalten Sie in der Regel innerhalb weniger Tage. Schicken Sie uns bitte die benötigten Unterlagen ausschließlich in Kopie. Originale Unterlagen senden wir zu unserer Entlastung nur mit Einschreiben und Rückschein zurück, hierfür entsteht ein (zusätzlicher) Bearbeitungsaufwand von € 10,- , den wir in Rechnung stellen müssen.

 

Restschuldbefreiung – Eine neue Chance für redliche Schuldner

Ein Überblick über das Verbraucherinsolvenzverfahren und die Restschuldbefreiung nach der Insolvenzordnung.

(Publikation des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz)

 

Der Weg zur Verbraucherentschuldung

Ein Überblick über das Verbraucherinsolvenz- und das Restschuldbefreiungsverfahren.

(Publikation des Bayerischen Staatsministeriums für Justiz)